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Klee und Luzerne, die Alleskönner-Leguminosen auf dem Acker und im Grünland – Exkursion zu Feldfutterbau und Grünlandmanagement

24.08.21
Heinerscheid/Hüpperdange/Kalborn

Die Leguminosen, Klee und Luzerne, sind aus einigen Feldfuttermischungen gar nicht mehr wegzudenken und das Feldfutter hat vor allem in der ökologischen Fruchtfolge seinen festen Platz. Doch nicht nur im Ackerbau, sondern auch im Grünland werden die positiven Effekte von den Leguminosen erklärt und besprochen.

Am 24. August dreht alles um genau diese Thematik, wie ein Betrieb durch den Feldfutteranbau mit Leguminosen und einem ausreichenden Anteil an Klee im Grünland Stickstoffdünger einspart und dem Boden, sowie den Folgekulturen, noch etwas Gutes tut.

Zu Beginn des Tages wird Philippe Thirifay die Feldfutterversuche der ASTA auf der Parzelle von Francis Jacobs in Hupperdange/Heinerscheid vorstellen. Philippe Thirifay erklärt und beurteilt die Entwicklung der einzelnen Mischungen, deren Zusammensetzungen und Standortbedingungen. Dr. Edmund Leisen wird mit seiner langjährigen Erfahrung im Feldfutterbau aus verschiedenen Ländern zu dem Thema Standortanpassung und Mischungszusammensetzung einhaken.

Anschließend werden in den angrenzenden Parzellen von Jos Schanck Feldfutterbestände (Kleemischungen) im zweiten Hauptnutzungsjahr angeschaut und der Landwirt erklärt die Wichtigkeit und positiven Effekte des Feldfutters in seiner Fruchtfolge. Ben Mangen wird ebenfalls die Vorteile von Feldfuttermischungen aufzeigen und ihre Möglichkeit zur Stickstoffbindung in den Knöllchenbakterien bildlich aufzeigen. Vom Feld geht es dann weiter auf den Heuboden vom „Schanck-Haff“, wo der Betriebsleiter Jos Schanck und Ben Mangen die Heutrocknung vorstellen werden.

Nach dem Mittagessen wird die Abschlussbesprechung auf den Weiden von Francis Jacobs stattfinden. Dr. Edmund Leisen und Francis Jacobs gehen auf die Wichtigkeit von Weißklee und Artenvielfalt auf den Grünlandflächen ein und mit welcher Bewirtschaftung diese erhalten und gefördert werden kann.