Am 17. Juni 2026 beschloss das Europäische Parlament, dass Pflanzen aus bestimmten Neuen Genomischen Techniken (NGT) künftig weitgehend nicht mehr unter das Gentechnikrecht fallen. Produkte aus diesen NGT-Pflanzen müssen künftig nicht mehr als gentechnisch verändert gekennzeichnet werden.
Dies hat als Konsequenz, dass für NGT-Produkte keine vorherige Risikoprüfung, keine verpflichtende Rückverfolgbarkeit und keine Kennzeichnung mehr vorgesehen ist. Das würde bedeuten, dass gentechnisch veränderte Pflanzen und Lebensmittel auf unsere Felder und Teller gelangen könnten – ohne dass wir davon wissen.
Das widerspricht grundlegenden Prinzipien der Transparenz, Wahlfreiheit und Vorsorge.
Die Vereenegung fir Biolandwirtschaft Lëtzebuerg a.s.b.l. enstand 2012 aus einer Fusion der beiden Anbauverbände bio-LABEL und Demeter.
Der Verwaltungsrat ernennt ein Direktorium, welches momentan aus der Direktorin, den 2 Mitarbeitern und 2 Vorstandsmitgliedern besteht. Es ist mit den alltäglichen Geschäften beauftragt und sorgt dafür, dass der Verein gemäß den Statuten geführt wird. Die Mitgliederversammlung beschließt alle relevanten Entscheidungen der Vereinigung.
Die Fachgruppen befassen sich mit den Themen der beiden Marken Demeter und Bio LËTZEBUERG (ersetzt die Fachgruppe bio-LABEL, die 2014 offiziell aufgelöst wurde). Sie sind zuständig für das Erstellen und Aktualisieren von Richtlinien, die Evolution der Lizenzsysteme und die Promotion der beiden Kollektivmarken. Hier ist die Mitarbeit der Mitglieder, die diese Marken nutzen, gefragt.
In den Arbeitskreisen werden spezielle Themen behandelt, bei denen die Mitarbeit aller Mitglieder erwünscht und sinnvoll ist.

Die Vereenegung fir Biolandwirtschaft Lëtzebuerg a.s.b.l. arbeitet national und international eng mit diesen Unternehmen/Institutionen zusammen:
IBLA
Das IBLA (Institut fir biologesch Landwirtschaft an Agrarökologie Luxemburg a.s.b.l.) betreibt aktive und praxisnahe Forschung und Beratung für den Biolandbau in Luxemburg.
Oikopolis Gruppe
Die Oikopolis Gruppe ist mit seinen verschiedenen Unternehmen zuständig für Vermarktung, Handel und Verkauf.
IFOAM – International Federation of Organic Agriculture Movements
IFOAM EU ist der europäische Dachverband für ökologische Lebensmittel und Landwirtschaft.
BFDI – Biodynamic Federation Demeter International
BFDI ist die weltweite Vereinigung der nationalen biodynamischen Vereine.
Als Mitglied kann ich an der Gestaltung des Biolandbaus in Luxemburg aktiv teilnehmen.
Landwirte, Imker, Winzer, Gärtner, Obstbauern, Händler und Verarbeiter bezahlen einen Mitgliedsbeitrag von 100 €/Jahr.
Verarbeiter und Händlerbetriebe können ebenfalls Mitglied bei der Vereenegung fir Biolandwirtschaft Lëtzebuerg asbl. werden und die Kollektivmarken Bio LËTZEBUERG und Demeter gegen Bezahlung einer Markenlizenz zur Vermarktung nutzen. Alle Mitgliedsbetriebe können die Kollektivmarken unter Abschluss eines zusätzlichen Lizenzvertrags nutzen. Damit verpflichten sich diese Betriebe aber weitreichendere Richtlinien einzuhalten.
Mit einem Jahresbeitrag von 50 € können Sie auch als Nicht-Landwirt bereits Fördermitglied bei der Vereenegung fir Biolandwirtschaft Lëtzebuerg asbl. werden und unterstützen damit die Entwicklung des Biolandbaus in Luxemburg.
Wenn Sie sich für den Biolandbau interessieren und auch als Nicht-Landwirt aktiv bei der Vereenegung fir Biolandwirtschaft Lëtzebuerg asbl. stimmberechtigt mitarbeiten möchten, z.B. in einer Fachgruppe oder einem Arbeitskreis, dann können Sie dies als Aktives Mitglied tun. Der jährliche Beitragssatz liegt bei 100 €.
Jedes Mitglied unterstützt den Biolandbau und trägt seinen Teil dazu bei, die Landwirtschaft nachhaltiger, umweltfreundlicher, gesünder und tiergerechter zu gestalten und leistet somit einen erheblichen Beitrag zur Entwicklung einer Landwirtschaft, die auch Verantwortung für die Allgemeinheit übernimmt.
Hier können Sie die aktuellen Statuten einsehen: